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Hotel Westfälischer Hof

Ihr Zuhause in Düsseldorf

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Geschichte von Düsseldorf

Auch wenn die früheste Erwähnung von "Dusseldorp" erst auf das Jahr 1135 datiert wird, belegen steinzeitliche, römische, germanische und fränkische Bodenfunde, dass an der Mündung des Rheins in die Düssel schon viel früher Menschen siedelten.

Düsseldorfs Vororte tauchen allerdings schon vor 1135 in den alten Chroniken auf:

  • Kaiserswerth wurde um 700 erwähnt, als der angelsächsische Missionar Suitbertus an den Rhein kam
  • Bilk findet sich erstmals 799 in den Annalen
  • für 870 ist die Gründung des Kanonissenstifts in Gerresheim bezeugt.
Herzogtum Berg

Die große Zeit Düsseldorfs beginnt, als die Siedlung 1189 zur Herrschaft der Grafen von Berg kommt. Nach der Schlacht bei Worringen 1288 verleiht Graf Adolf von Berg der Siedlung Stadtrechte. Gleichzeitig beginnt der Bau einer Befestigung, zunächst aus Gräben und Wällen, doch schon um 1350 ist eine wehrhafte Mauer mit Türmen bezeugt.

Die Verleihung der Herzogwürde an die Grafen von Berg 1380 bildet den Auftakt zum Ausbau Düsseldorfs zur bergischen Residenz. Schon vorher hatte Herzog Wilhelm der Stadt die Gerichtsbarkeit verliehen, sie zur Zollstation und zur bergischen Münzstätte erhoben. Ab 1384 wird Düsseldorf nach Osten und Süden erweitert. Es werden Derendorf, Golzheim, Bilk und bald auch Hamm eingemeindet. Das Stadtgebiet vergrößert sich um das sechsfache und wird mit einer neuen Mauer umgeben.

Nicht zuletzt zur wirtschaftlichen Stärkung erklärt Herzog Wilhelm Düsseldorf zum Wallfahrtsort und baut das Wahrzeichen der Stadt, St. Lambertus, großzügig aus. Düsseldorf entwickelt sich im 15. Jahrhundert zur größten Stadt des Herzogtums: rund 1800 Menschen lebten dort.

1511 werden die Herzogtümer Berg und Jülich sowie die Grafschaft Ravensberg mit dem Haus Kleve Mark vereinigt. Eines der größten Fürstentümer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen entsteht - und seine Hauptstadt ist Düsseldorf. Nun wird auch aus der mittelalterlichen Burg ein prächtiges Residenzschloß, am Markt wird das Düsseldorfer Rathaus gebaut.

Erzherzog Jan Wellem

Schon Wilhelm der Reiche hatte die Stadt zu neuer Blüte gebracht, die ihm folgenden Wittelsbacher aus Pfalz-Neuburg übertreffen ihn allerdings noch. Besonders hervorzuheben ist Johann Wilhelm, als "Jan Wellem" noch heute beliebtester Fürst der Düsseldorfer, regiert von 1679 bis 1716 und bringt als Förderer der Künste, aber auch des rheinischen Brauchtums weiteres kulturelles Leben in die Stadt. An ihn erinnert der "Jan-Wellem-Platz" zwischen Oper und Schauspielhaus, am Anfang der Schadowstrasse.

Die von ihm angelegte Gemäldegalerie wird eines der Glanzstücke der Residenzstadt, und die Düsseldorfer trauern ihr noch heute nach, denn die Wittelsbacher brachten den größten Teil davon 1805 nach München.

Als toleranter Regent gestattete er den Bau der ersten protestantischen Kirche in Düsseldorf. Mit seinem Tod 1716 verliert die Stadt ihre Residenzfunktion und sinkt auf den Status einer Provinzstadt ab.

Herzog Karl Theodor

Mit Karl Theodor kommt 1142 erneut ein Herzog auf den Thron, dem Düsseldorf am Herzen liegt und der deutliche Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Seine Regentschaft zeichnet sich durch eine lebhafte Bautätigkeit aus: die Schlösser Jägerhof und Benrath werden errichtet, das Rathaus umgebaut; außerdem gründet der neue Kurfürst eine Akademie der schönen Künste, Vorläuferin der Düsseldorfer Kunstakademie.

Karl Theodor lässt auch den Hofgarten, die erste öffentliche Promenade Deutschlands, anlegen und leitet die planmäßige Stadterweiterung nach Süden hin ein - die nach ihm benannte Karlstadt entsteht. Nun hat auch die Düsseldorfer Stadtbefestigung, die ohnehin unfertig geblieben war und keinen rechten Schutz bot, ausgedient. Nach der Einnahme der Stadt durch die Franzosen werden noch einmal 30.000 Taler aufgebracht - allerdings um sie zu schleifen. Damit gewinnen die Düsseldorfer nicht nur endlich Platz für die Ausdehnung der Stadt.

Stadtverschönerung unter Napoleon

Sie erhält auch einen grünen Gürtel, der die Innenstadt bis heute umschließt. Auch unter den Franzosen bleibt Düsseldorf Hauptstadt des Großherzogtums Berg. Das einzige "Stadtverschönerungsdekret", das Napoleon erliess, betraf Düsseldorf

Nach dem Wiener Kongreß 1815 kommt das Gebiet zu Preußen. Düsseldorf wird der Sitz der Bezirksregierung und 1824 Sitz der Rheinischen Provinzialstände.

Aufstieg zur Industriestadt

Bis zu diesem Zeitpunkt ist Düsseldorf ein stilles Städtchen mit 29.000 Einwohnern. Das sollte sich in den folgenden Jahren von Grund auf ändern, denn die Industrialisierung des ganzen Landes kommt auch der Stadt zugute, eine wirtschaftliche Blüte bricht an.

Zwischen 1835 und 1870 verdoppelt sich die Einwohnerzahl auf über 70.000. 1854 erfolgt eine weitere planmäßige Stadterweiterung: die Friedrichstadt, benannt nach König Friedrich Wilhelm IV., entsteht. Hier liegt auch das Hotel Westfälischer Hof. 1882 wird Düsseldorf Großstadt. In der Stadt entwickelt sich ein entsprechender Lebensstil.

Der Zweite Weltkrieg bringt der Stadt, die Zentrum einer hoch industrialisierten Region ist, schwerste Zerstörungen. Über 85% aller Gebäude in der Innenstadt sind Ruinen oder schwer beschädigt, nur 7% aller Bauten bleiben unversehrt. Doch die Bedeutung Düsseldorfs wird durch die Zerstörungen nicht gemindert. Denn 1946 bestimmt die britische Besatzungsmacht die Stadt zur Hauptstadt des neuen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.