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Hotel Westfälischer Hof

Ihr Zuhause in Düsseldorf

Elisabethstraße 52 · D-40217 Düsseldorf · Telefon: 49 (0)211/382097 · Telefax: 49 (0)211/378106 · westfaelischer-hof@t-online.de

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Die Altstadt von Düsseldorf

Die längste Theke der Welt

Die Altstadt in Düsseldorf - etwa ein Quadratkilometer groß - liegt zwischen Heinrich-Heine-Allee und Rheinuferpromenade. Der ehemalige Stadtkern ist heute Vergnügungsviertel. Die meisten Straßen und Gäßchen in der Altstadt sind für Autos Tabu; sie sind mit Kopfstein gepflastert und laden ein zum Bummeln, Kaufen und Genießen. Attraktiv ist die Düsseldorfer Altstadt heute vor allem für Besucher aus dem Umland - sowie die Heerscharen von Messegästen, die Düsseldorf alljährlich beherbergt, die an der sogenannten "Iängsten Theke der Welt" nach dem Prickeln der Großstadt suchen.

 Bild: Bolkerstrasse in Düsseldorf
Quelle

Einst galt die Altstadt als urig, gemütlich und voll des rheinischen Charmes. Denn schon immer gab es dort viele Gasthäuser, in denen Handwerker und Kaufleute verkehrten und die Düsseldorfer Spezialität, das weltbekannte, obergärige "Altbier" genossen. Heute aber droht die Düsseldorfer Altstadt in den puren Nepp und Kitsch abzukippen - ein Beweis dafür sind die vielen schreiend bunten Reklameschilder, denen die Stadt Düsseldorf seit 1988 den Kampf angesagt hat. Für ungenehmigte Werbetafeln zieht sie nun saftige Bußgelder ein.

Gleichzeitig versucht die Stadt Düsseldorf mit dem Verbot für fliegende Händler, für Straßenverkauf oder gar Sex, die Altstadt sauber und ordentlich zu halten, doch die Klagen hören nicht auf. Die Altstadt-Gastronomen jammern über hohe Mieten und die hohen Gebühren für Terrassen, wobei sie auch von der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf unterstützt werden. Und die " Düsseldorfer Jonges", einflußreichster Männerbund in Düsseldorf, nannte die Altstadt eine verwahrloste Pizzameile, deren ursprüngliche Heimeligkeit wieder hergestellt werden müsse.

Flinger Strasse

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Eine der Hauptstraßen der Altstadt in Düsseldorf ist die Flinger Straße, die heute in erster Linie Geschäftsstraße ist. An ihrem Ende liegen zwei Lokale, die die von den Düsseldorfer Jonges angemahnte rheinische Heimeligkeit noch erfüllen: die traditionsreiche Brauerei "Uerige" und "et Kabüffke", der rheinische Ausdruck für eine kleine Kammer. In dieser Probierstube der Weinkellerei und Likörfabrik Peter Busch wird der "Killepitsch" serviert, ein nach geheimem Familienrezept in Düsseldorf gebrauter Kräuterlikör.

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Uerige

Die Brauerei Uerige in Düsseldorf hat ihren Namen dem Spitznamen des Wilhelm Cürten zu verdanken, dem die Brauerei in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts gehörte. Er war ein wortkarger, mürrischer Mann, eben ein "Ueriger", wie es auf rheinisch heißt. Dennoch, sein Altbier war so gut, daß sich die Gäste nicht von seinem mürrischen Charakter abschrecken ließen.

Altbier-Brauereien mit Ausschank in der Altstadt
Brauerei Schumacher
Brauerei Uerige
Brauerei im Füchschen
Brauerei Schlüssel

Auch heutzutage zeichnen sich die "Köbesse", wie die blaugeschürzten Kellner in allen Brauereien genannt werden, weiterhin durch einen eher uerigen Charme aus. Wer ein Bier, sprich Altbier, oder eines jener deftigen Gerichte, wie Flöns mit Röggelchen (dtsch: Blutwurst mit Roggenbrötchen) will, dem ist schnell gedient. Auch um Nachschub müssen die Gäste sich keine Sorgen machen. Aber wehe, ein Gast hätte statt Altbier gerne mal ein Mineralwasser, einen Tee oder Apfelsaft, dann kann er was erleben. Aber auch das gehört, gerade für Touristen in Düsseldorf, zur Attraktivität dieser Kneipen.

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Schneider-Wibbel-Gasse

Die Schneider-Wibbel-Gasse war um die Jahrhundertwende als erste Ladenpassage in Düsseldorf geplant. Benannt wurde die kleine Gasse nach einer Figur, die der Düsseldorfer Mundartdichter Hans Müller-Schlösser, der ein paar Häuser weiter im Hinterhof geboren wurde, erfand.

 Bild: Schneider-Wibbel-Gasse in Düsseldorf
Quelle

"Nä, wat bin ich für ne schöne Leich" ist der Spruch des Schneider Wibbel, der, so will es die Geschichte, für vier Wochen ins "Kaschott" (Gefängnis) soll, weil er "im besoffenen Kopp" 1806 den Kaiser Napoleon beleidigt hat. Seine Gattin aber hat die rettende Idee: Statt seiner geht Geselle Zimpel in den Knast, derweil Schneider Wibbel im Kabuff weiter arbeitet. Pech nur, daß Zimpel im Kaschott stirbt, und damit alle Welt glaubt, der Schneider Wibbel sei tot. Die Verwechslungen nehmen ihren heiteren Lauf

In der Schneider-Wibbel-Gasse erfreut heute die Schneider-Wibbel-Uhr mit Glockenspiel und bewegter Figur Touristen und Kinder.

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Das alte Rathaus

Vom ursprünglichen Rathaus der Altstadt, dem niederrheinischen Renaissancebau von Heinrich Tußmann von 1573 steht nur noch die Fassade Ecke Marktplatz und Marktstraße. Das Rathaus von Düsseldorf wurde Ende der 50er Jahre mit der benachbarten, ehemaligen kurfürstlichen Kanzlei (ebenfalls aus dem späteren 16. Jahrhundert) zu einer Einheit umgebaut.

 Webcam am Düsseldorfer Rathaus auf www.duesseldorf.de

Webcam am Düsseldorfer Rathaus mit Blick über den Rathausplatz und das Jan-Wellem-Denkmal (Original: www.duesseldorf.de/cam/index.shtml)

 Bild: Reiterstandbild von Jan Wellem in Düsseldorf
Quelle

Das neue Rathaus

Im echten Winkel dazu liegt das neue Rathaus, ein Bau aus wilhelminischen Zeiten. Er wurde 1884 an die Stelle des ehemaligen Gießhauses gesetzt. Das war um 1700 eigens zum Gießen des prächtigen bronzenen Reiterstandbildes gebaut worden, das der flandrische Bildhauer Gabriel Grupello vom Kurfürst Jan Wellem schuf. Das Denkmal beherrscht auch heute noch den Marktplatz der Altstadt. Dem Hofbildhauer schenkte der barocke Kurfürst Jan Wellem das Haus neben dem Gießhaus, Ecke Zollstraße, als Wohnhaus.

 Bild: Rathaus Düsseldorf
Quelle

1943 brannte das neue Rathaus von Düsseldorf bei einem Bombenangriff aus. An seine Architektur erinnern nur noch zwei Säulen im Innenhof des Rathauses. In den 50er und 60er Jahren wurde das Rathaus von Düsseldorf völlig umgestaltet. Zunächst wurde Anfang der 50er Jahre der Westseite des Rathauses ein Erweiterungsbau angefügt, in dem der Sitzungssaal eingerichtet wurde. Der Bau wurde 1954 fertiggestellt. Zehn Jahre später begann man mit der Umgestaltung der Fassade. Sie wurde dem Grupello-Haus angeglichen, dass, wie auch das Äußere des neuen Rathauses, der Umgebung angepaßt wurde. Diese Maßnahmen zogen sich bis 1969 hin.

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Schloßturm

Vermutlich hatte der Graf von Berg schon 1288, bei der Erhebung des Fischerdorfes zur Stadt Düsseldorf, ein befestigtes Haus. Urkundlich erwähnt wird ein Schloß aber erst 1386. Das Schloss wurde bei zwei Bränden 1496 und 1510 fast völlig vernichtet.

 Bild: Schlossturm Düsseldorf
Quelle

Im 16. Jahrhundert, unter der Herrschaft des jülich-klevischen Herrscherhauses, wurde das Schloß zu einem stattlichen Renaissancebau - einer rechteckigen Anlage um einen Innenhof - ausgebaut. 1872 wurde das Schloß Düsseldorf durch ein Feuer zerstört. Übrig blieb nur der Schloßturm, der heute ein Binnenschiffahrtsmuseum beherbert. Wo einst das Schloß in der Altstadt stand, befindet sich heute der Burgplatz.

 Webcam am Burgplatz in Düsseldorf auf www.duesseldorf.de

Webcam in Düsseldorf mit Blick über den Burgplatz auf den Schlossturm und die Lambertuskirche (Original: www.duesseldorf.de/cam/index2.shtml)

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St. Lambertus

Die Keimzelle von St. Lambertus war eine kleine romanische Kirche, die 1288 nach der Stadterhebung von Düsseldorf in einer Stiftskirche umgewandelt wurde. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert wurde sie zum einschiffigen gotischen Gotteshaus umgebaut. unter Herzog Wilhelm I wurde St. Lambertus zur dreischiffigen Hallenkirche ausgebaut. Die Seitenschiffe führen um den Chor herum.

 Bild: Der schiefe Lambertusturm in Düsseldorf
Quelle

Im Westen steht ein 72 Meter hoher, fünfgeschossiger Turm, dessen Spitze durch die Hitze eines Brandes ein wenig verdreht wurde. So kam der Turm zu seinem Namen "dä schiefe Lambertus-Turm" - ein weiteres Wahrzeichen von Düsseldorf. Im Innern von St. Lambertus fallen gotisches Chorgestühl, Fresken aus der Schule des berühmten Meisters Stephan Lochner und das prachtvolle Sakramentshüuschen, ein Meisterwerk der rheinischen Spätgotik, auf. Im Scheitel des Chorumgangs liegt das Wandgrab Herzog Wilhelms des Reichen, das der Bildhauer Gerhard Scheben 1595-99 aus schwarzem und farbigem Marmor errichtete.