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Hotel Westfälischer Hof

Ihr Zuhause in Düsseldorf

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Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Entfernung vom Hotel Westfälischer Hof:
mit Bus & Bahn 1 Haltestelle,
Zu Fuss 10 min.

Königsallee

Der Kö-Graben in der Mitte, die Kastanien an seiner Seite, die Breite der Straße - all das macht die "Kö" (dtsch: Königsallee) zweifelsohne zu einer Königin unter den Straßen. So ist sie zum Renomierstück der Stadt Düsseldorf geworden, als ob ein knapper Kilometer unter 40 Kastanien mit einer Fülle von exquisiten Läden schon den Weltruhm sichern kann, den eine Fifth Avenue oder ein Champs-Elysee genießen. Düsseldorf, "eine gute Adresse" ist der Slogan, mit dem die Stadt Düsseldorf bundesweit wirbt; und dabei steht die "Kö" an erster Stelle.

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Zunächst ein kurzer Blick auf die Geschichte der Königsallee: Die wurde 1804 vom Gartenbaumeister Maximilian Weyhe angelegt. Er hat auch den Hofgarten, Düsseldorfs grüne Lunge im Herzen der Stadt, gestaltet. Damals war die Königsallee noch die Stadtgrenze der kleinen rheinischen Stadt Düsseldorf, in der nur wenige Jahre zuvor Heinrich Heine geboren worden war.


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Im 19. Jahrhundert noch war die eine vornehme Wohnstraße - allerdings unter einem anderen Namen. Sie hieß schlicht Kastanienallee nach den Bäumen, die den Düssel-Graben säumen. Daß der Name geändert wurde, ist ein wahrhaft pikantes Detail Düsseldorfer Geschichte. Es war im März des Revolutionsjahres 1848, da stattete der preußische König Friedrich Wilhelm IV. auf dem Weg vom Kölner Dombaufest der nunmehr preußischen Verwaltungsstadt Düsseldorf einen Besuch ab. Hier wurde er nicht nur mit Gejohle empfangen, sondern auch, wie der Freiheitskämpfer Ferdinand Freiligrath später bezeugte, darüber hinaus noch mit Pferdeäppeln (dtsch: Pferdekot) beworfen.

Den schlechten Ruf, den die Stadt Düsseldorf damit in Preußen und bei den Hohenzollern weg hatte, wollten die Stadtväter nicht auf sich sitzen lassen. Per Brief entschuldigten sie sich untertänigst bei dem fernen König und tauften die Straße Kastanienallee zum Beweis ihrer Königstreue um - eben in Königsallee.

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1902 dann eröffnete das erste Ladenlokal - die Schrobsdorf´sche Buchhandlung auf der . Das traditionsreiche Unternehmen ist eines der wenigen, das sich bis heute auf der Königsallee halten konnte. Erst vor kurzem wurde es vom Hamburger Verlag Hoffmann & Campe übernommen. Nur noch wenige Geschäfte auf der Königsallee sind Düsseldorfer Unternehmen - Die meisten gehören zu großen Firmen, die entweder in mehreren deutschen Großstädten oder gar in den Metropolen der Welt ihre Waren unters zahlungskräftige Volk bringen.

Die ist Sitz renomierter Juweliere, Galerien, Modeschöpfer, Bekleidungsläden und nicht zuletzt eleganter Cafés. Das Renomee der Königsallee hat seinen Preis. Astronomisch hohe Mieten haben zeitweilig zu einer Fluktuation der Geschäfte geführt, was andererseits dem Renomee schadet. Allein, die Königsallee an sich reicht heute nicht mehr aus. Passagen, Zentren, Galerien müssen her, eigene abgeschlossene Einkaufswelten, in denen sich die Geschäfte ballen.

Kö-Galerie

Für die Entwicklung der edlen Ladenpassagen auf der Königsallee in Düsseldorf ist die Kö-Galerie bestes Beispiel. Entworfen wurde sie vom Düsseldorfer Architekten Walter Brune nach Vorbildern der Jahrhundertwende als Markt des Luxus.

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Architektonisch ist die Kö-Galerie - ganz postmodern - eine Zitatensammlung aus der Geschichte. Bemerkenswert an dieser Pseudo-Gediegenheit sind die goldenen Aufzüge, die Glaskuppel und das Pflaster, auf dem berühmte Düsseldorfer mit den Füßen getreten werden können - wurden doch Gedenktafeln mit ihren Namen und Lebensdaten in regelmäßigen Abständen in den Fußboden der Kö-Galerie eingelassen. Es gibt eben viele Wege bedeutende Persönlichkeiten zu ehren. Und Düsseldorf ist in dieser Hinsicht immer wieder für eine Überraschung gut.

Dennoch, ein Bummel durch die Kö-Galerie lohnt sich. Wo sonst läßt sich schon der Kaviar kiloweise kaufen? Wo der Champagner in solch interessantem Ambiente schlürfen - mit Blick auf staunende Touristen, eilige Geschäftsleute oder die Düsseldorfer, die mal eben in das Selbstbedienungsrestaurant "Marche" huschen, wo es sich relativ preiswert und gut essen läßt.