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Hotel Westfälischer Hof

Ihr Zuhause in Düsseldorf

Elisabethstraße 52 · D-40217 Düsseldorf · Telefon: 49 (0)211/382097 · Telefax: 49 (0)211/378106 · westfaelischer-hof@t-online.de

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Entfernung vom Hotel Westfälischer Hof:
300 m.

Alter Landtag - Ständehaus

Im Zeitgeist des Historismus gestaltete Julius Raschdorf 1876-80 am Schwanenspiegel das Ständehaus mit vier unterschiedlichen Fassaden im Stil der italienischen Hochrenaissance.

 Bild: Skulptur von Vater Rhein vor dem Ständehaus
Quelle

Rundum präsentiert ein vielseitiges Figurenprogramm die Selbstdarstellung der fürstlichen Herrschaften der Rheinprovinz, dazu sind die Wappen der rheinischen Städte versammelt und die Allegorien der deutschen "Germania", der preußischen "Borussia" und der Rheinischen "Rhenania". Über dem Eingangsgiebel erinnern die Personifizierungen von Arbeit und Wissenschaft daran, daß es im Rheinland noch andere Realitäten gab außer den aristokratischen Machthabern. Nach der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen nach dem 2. Weltkrieg wurde das Ständehaus Sitz des neugewählten Landtag NRW.

 Bild: K21 Ständehaus Schwanenspiegel
Quelle

Als der Landtag von Nordrhein-Westfalen seinen neuen Gebäudekomplex am Rheinufer bezog, stellte sich heraus, dass das Ständehaus in einem deutlich schlechteren Zustand war, als angenommen. Eine jahrelange Diskussion über die Finanzierung der Sanierung und die zukünftige Nutzung begann. Leider war auch die wilhelminische Kuppel nicht mehr zu retten. Die neue Glaskuppel, die sehr viel Tageslicht ins Innere des Gebäudes lässt, aber trotzdem in der Form an die alte Architektur erinnert, ist inzwischen als gute Lösung anerkannt.

Seit April 2002 ist im Ständehaus das K21 untergebracht, ein bedeutendes Museum für zeitgenössische Kunst der Kunstsammlung NRW.

Der Heinrich-Heine-Platz und seine Bauten

Der Heinrich-Heine-Platz und seine Neugestaltung sind das Ergebnis der großen Umwälzungen nach dem U-Bahn-Bau. Dabei ist den Städteplanern ein Kabinettstück gelungen: Die Versetzung des Carschhauses.

Carschhaus

Das eröffnete 1915 als Kaufhaus für Herrenbekleidung seine Türen. In den 30er Jahren wurde sein Besitzer, Wilhelm Carsch, von den Nazis enteignet. Nach dem Krieg diente das Carsch-Haus lange Jahre als Kulturzentrum "Brücke", beherbergte für eine Weile die Kammerspiele und wurde 1977 von der Horten AG gekauft.

Zunächst sah es so aus, als ob es dem U-Bahn-Bau weichen müsse, doch nach langen Diskussionen mit Denkmalschützern fiel der Beschluß, die Jugendstilfassade zu erhalten und das Gebäude um 20 Meter zu versetzen. Kosten für dieses beachtliche Projekt 90 Millionen DM. 1979 begann der Abbau des Hauses. Die Fassadenteile wurden einzeln numeriert, archiviert und konserviert. Gleichzeitig begann man mit dem Rohbau ein paar Meter weiter, auf den die Fassade schließlich aufgesetzt wurde.

Unterirdisch beherbergt das Kaufhaus zwei Parketagen und ist durch eine Passage mit dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee verbunden. Dort erfreut nicht nur schnöde Reklame das Auge, nein, in der Kunststadt am Rhein schmücken die Werke von Düsseldorfer Künstlern den Untergrund.

Wilhelm-Marx-Haus

Neben dem Carschhaus steht das Wilhelm-Marx-Haus, Deutschlands erstes Bürohochhaus aus dem Jahr 1924, ein unprätentiöser Bau, von Wilhelm Kreis ganz im Stil der neuen Sachlichkeit entworfen. Benannt wurde es nach Wilhelm Marx, dem dynamischen Oberbürgermeister aus Kaiserzeiten, der das Profil der Stadt als Wirtschaftszentrum entscheidend prägte.

In den 20er Jahren, als wirtschaftliche Not und Inflation den Alttag bestimmten, erschien es nahezu unerhört, ein 56 Meter hohes Gebäude mit 6000 Quadratmetern Raum nur für Büros zu errichten. Vielleicht hat auch das zu der schlichten, nüchternen Architektur des Gebäudes beigetragen, dessen einziger Schmuck die filigranen Bögen auf der Spitze des Turmes sind.